Wärmepumpen

Täglich erwärmt die Sonne die Luft und die Erde. Diese Wärme wird sowohl von der Luft aufgenommen als auch im Erdreich gespeichert. Die Sonnenenergie erneuert sich ständig, sie liegt aber auf einem relativ tiefen Temperaturniveau. Ihre effiziente Nutzung ist ausschliesslich mit Wärmepumpen möglich. Das System erlaubt es, Wärmequellen deren Wärme normalerweise nicht genutzt werden kann auf ein brauchbares Temperaturniveau anzuheben, um heizen zu können. Als Wärmequellen zählen einerseits die Umwelt mit Wasser, Luft, Erdreich und Sonne und anderseits Prozesswärme wie Abluft (auch Fortluft genannt), Abwasser und Kühlung.



Ende des Jahres 2003 waren in der Schweiz rund 85 000 Wärmepumpen in Betrieb. Sie ersetzen den Verbrauch von rund 265 Millionen Liter Heizöl und verbrauchen mit ihrer Energie nur ca. 1,5 % des gesamten Stromverbrauchs.


Verteilung der Erdwärmesonden-Anlagen in der Schweiz
(Quelle: Polydynamics/SVG)




Wärmepumpen 1995 - 2003




Wärmepumpe: Luft




Wärmepumpe: Erdreich




Wärmepumpe: Oberflächenwasser




Wärmepumpe: Grundwasser



Weitere Informationen:
www.stromonline.ch/themen.html (d) (Thema: Wärmepumpe)
www.energieforschung.ch (d/f/i/e)
www.wpz.ch (d/e)
www.geothermal-energy.ch (d/f/i)
www.fws.ch (d/f)
www.waermepumpe.ch (d)

Quelle: Poweron